Seit über 25 Jahren arbeite ich als Arzt. Ich mag meinen Beruf, bin dankbar, Menschen unterstützen zu können, gesünder und vielleicht auch gelassener und glücklicher zu werden. Oft erlebe ich, dass Menschen nicht nur stark unter körperlichen Beschwerden und Krankheiten leiden, sondern auch durch schädliche innere Glaubenssätze und durch daraus resultierenden Angewohnheiten belastet sind.
Neben seit meiner Kindheit ausgeprägten Begeisterung für Bewegung, Sport und Natur habe ich zu Beginn der 1990er Jahre Yoga und verschiedene Formen der Meditation als Kraftquellen entdeckt. Seit mehr als 30 Jahren praktiziere ich beides (Meditation und Bewegung/Sport), nahezu täglich in der einen oder anderen Form.
Die Weisheitslehren des Ostens (Dharma) sind für mich Inspiration, jedoch gehöre ich keiner Religion oder Konfession an. Wahrheit und Freisein sind in uns zu finden. Hinweise für den richtigen Weg, der für jeden Menschen einzigartig ist, gibt es in vielen Weisheitstraditionen. Respekt und Dankbarkeit sind unerlässlich. Auch wenn ich vor allem immer wieder reich beschenkt worden bin, habe ich v. a. in jungen Jahren Lebenskrisen und härtere Zeiten durchlebt. In meiner Tätigkeit als Arzt lerne ich täglich über den Umgang mit Schmerz und Leid.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass gute LehrerInnen, innere Einkehr, Praxis von Achtsamkeit und Meditation, Mitgefühl mit sich und anderen sowie Üben in Dankbarkeit große Hilfe bei der Überwindung von Schwierigkeiten sein können. Gerne teile ich, was mit mir geteilt wurde.